09.06.2022 | Die 10b auf Klassenfahrt in Erfurt Autor: 10b

hat eine Menge erlebt und gedichtet! Schaut selbst!

Akt 1:

Hostelromantik


Wir waren auf Klassenfahrt in Weimar
Haben Party gemacht, hatten aber keinen Alk da
Laut war’s trotzdem in der Nacht
Ab und an haben auch and’re Klassen mitgemacht

Im Hostel wurden scharfe Nudeln probiert
Dabei ist die halbe Klasse krepiert

Es war dort wie im Knast
Die Zimmer waren verhasst
Überwacht von 'nem Wärter
Die Zimmer sahen aus wie Kerker

Das Essen war eigentlich lecker
Trotzdem gingen einige immer zum Bäcker

Im Mädchen-Zimmer wurde oft gechillt
Die Nachbarn aus den Schrebergärten hätten uns fast gekillt

Akt 2:

Ach du meine Goethe, es Schillert!


In Weimar waren wir Taucher in die Geschichte der Literatur

Wie ein liebes Kind ritten wir durch das Goethehaus
Faustdick sah es hinter seinen Ohren aus

Wir hielten in den Armen einen ächzenden Guide
Man sah keinen Spaß weit und breit

Edle und alte Möbel betrachtete man nur
Im Schillerhaus gab es Kabale und Liebe und Langeweile pur

Bunte Wände und gekritzelte Gemälde weit und breit
Dramatiker, Lyriker und Essayist, wir waren es bald leid

Auf die Freude konnte man nicht bauen
Es war, als würden „Die Räuber“ unsere Freizeit klauen

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Akt 3:
Wasserski


Die Leine in der Hand
Hatten alle Sonnenbrand
19 Grad im Badesee
Wärmer als unsre Nordsee

Gönn' dir besser ein' Neopren
Sonst bleibst du im Kalten steh'n
Geh nicht zu schnell aus den Knien
Und lass dich über's Wasser zieh'n
Arme lang und gut festhalten
Dies war'n die Tipps, die immer galten

Auf den Wellen gib gut Acht
Von dir werden Bilder gemacht
Man dachte sich man wär' ein Ass
Am Ende wurden wir trotzdem alle nass
Nach ein paar Runden war's vorbei
Wir wünschten uns die Sonne herbei

Ein Klatsch ins Wasser mit lautem Hall
Lauter als beim Volleyball
Manche mochten den warmen Sand
Und haben ihn auch von Nahem gekannt

Dies war kein Spiel wie auf der Wii
Das war echtes Wasserski!
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Akt 4:
Buchenwald


Gestern waren wir in Buchenwald
Dort waren nicht nur die Buchen alt

Man erzählte dort Geschichten
Wie die Menschen sich vernichten

Es war schwierig anzusehen
Durch die Gänge durchzugehen

Dort wo Menschen ihr Ende fanden
Auch von Juden, wie sie verschwanden

Was ich wirklich traurig find‘
Ist der Unterschied
Den mancher sieht
Weil Kind und Kind doch immer noch die Gleichen sind

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Akt 5:
Zitadelle Erfurt


Am Dienstag ging’s mit Bus und Bahn
Nach Erfurt, sogar mit Elan

Kirchen gab es dort ganz viele
Doch das war'n nicht die Ziele

Man sagt, erst die Arbeit, dann das Vergnügen
doch bei uns war’s anders, ich will nicht lügen

Hoch ging es zur Zitadelle:

Die Treppen waren eine Qual
Doch wir hatten keine Wahl

Selbst 'ne Mauer mussten wir machen
Mit 'nem Kran und so Sachen

In den Horchgängen gab's kein Licht
Auch Schritte hörten wir dort nicht

Die Nischen waren gut zum Verstecken
Um daraus Mitschüler zu erschrecken

Schließlich ging es wieder raus
Und die Besichtigung war aus

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