03.06.2022 | Klassenfahrt der 9b nach Papenburg vom 23.05 – 25.05. Autor: Tammo, Philipp, Rieke (9b)

Am Montag haben wir uns morgens auf dem Pekolplatz in Jever getroffen und sind um 8.30 Uhr mit dem Bus nach Papenburg gefahren. Als wir dort angekommen sind, haben wir uns erstmal das Gelände angeschaut und hatten dann das erste Seminar, damit die Seminarleitung uns kennenlernen konnte und wir Sie. Unsere erste Aufgabe war dann, verschiede Vorstellungen und Wünsche zu den drei Tagen aufzuschreiben. Um 12.30 Uhr gab es Mittagessen. Danach haben wir die Zimmerschlüssel bekommen und hatten dann bis 14.30 Uhr Pause. Als Nächstes gab es wieder ein Seminar, in dem wir verschiedene Gruppenübungen machen sollten, um unseren Teamgeist zu stärken und jeden zu akzeptieren. Zwischen den einzelnen Übungen gab es noch Kaffee und Kuchen. Nach den Aufgaben haben wir diese immer genau analysiert und besprochen, was wir noch verändern und verbessern können. Um 18.00 Uhr war Abendessen und bis 20.00 Uhr Freizeit. Danach haben wir selbstgemachte Cocktails getrunken und „Werwolf“ gespielt. Gegen 22.00 Uhr sind wir alle auf unsere Zimmer gegangen und haben dort noch viel Spaß gehabt.

Am Dienstag begann das Programm, wie besprochen um 9:00 Uhr. Die erste signifikante Übung war das sogenannte “Traumhaus”.
Wir wurden beauftragt, ein Haus, welches alle unsere Bedürfnisse erfüllt, auf ein DIN-A4 Blatt zu zeichnen. Dies sollte in Einzelarbeit erfolgen. Anschließend mussten wir aus unseren „Traumhäusern“ ein „Gruppentraumhaus“ mit fünf oder sechs Schüler*innen erstellen, das auf die gleiche Größe passen musste. Jeder konnte also nur das Wichtigste von seinem Haus behalten. In der dritten Runde wurde ein gemeinsames Traumhaus der ganzen Klasse aus den Gruppen-Traumhäusern erstellt.
Nach der Mittagspause war die zweite Übung “der Turm”. Diese Übung forderte Kommunikation und das Verständnis für eine “andere Perspektive”. Ein kreisförmiges Stück Holz mit einer Triangel-gleichenden Konstruktion an der Unterseite und Ösen mit insgesamt 12 kurzen Schnüren am Rand der Holzplatte. Das Ziel war es, Bauklötze mit einem Schlitz an einer der Seiten aufeinander zu stapeln. Die Klasse musste sich um das Holzstück herum aufstellen und jeder Schüler musste entweder 1 oder 2 Schnüre nehmen. Damit die Höhe bzw. die Richtung, in die sich diese Konstruktion bewegt, kontrolliert werden kann, muss sich die Klasse gut absprechen. Da sie sich in einem Kreis aufstellen und Bewegen müssen, ist Kommunikation und das „aufeinander hören“ essenziell.
Die Übung hat die Klasse, vermutlich aufgrund des Praktischen Faktor recht gut gemeistert und sechs Klötze übereinandergestapelt.
Die letzte signifikante Übung des zweiten Tages war das “Spinnennetz”. Eine Konstruktion von Seilen mit einer Anordnung, die mehrere verschieden große Löcher erzeugte. Das Ziel war es, dass jeder Schüler durch eines der Löcher von der einen auf die andere Seite der Konstruktion gelangt. Jedes Loch durfte jedoch nur zweimal verwendet werden.
Die Klasse hat sich bei dieser Übung entschieden, sie abzubrechen.
Das waren die wichtigsten Ereignisse bzw. Inhalte der Seminare am zweiten Tag der Fahrt.

Am Mittwoch, den 25.05.22 endete unsere kurze, aber trotzdem ereignisreiche Fahrt nach Papenburg. Obwohl wir nur noch einige Stunden zur Verfügung hatten, erlebten wir trotzdem noch einige neue Eindrücke. Der Tag startete wie gewohnt, bloß mussten wir spätestens um 9 Uhr die Schlüssel für unser Zimmer zurückgeben haben. Die Routine unserer Gruppe sah wie folgt aus, wir standen um 7:30 Uhr machten uns schnell fertig und packten schnell die ersten Sachen zusammen, während das Badezimmer belegt war. So waren wir fast fertig, als wir um 8 Uhr zum Frühstück mussten. Nach dem Frühstück räumten wir die letzten Sachen zusammen und gaben danach die Schlüssel ab. Wir hatten noch etwas Zeit, die wir sinnvoll mit einer Runde Tischtennis genutzt hatten. Danach ging schon das erste Seminar los. Zunächst machten wir ein kleines Warm up. Anschließend beschäftigten wir uns erst mal mit unseren am Anfang aufgestellte Erwartungen. Jeder musste in Kleingruppen über sein Erwartungen reden und vor allem darüber, ob diese erfüllt worden waren. Nach dieser kleinen Runde wurden wir vor eine Aufgabe, die es zu bewältigen galt, gestellt. In dieser lagen insgesamt 60 Karten mit verschieden Zahlen umgedreht auf dem Boden. Ziel war es, die Zahlen von 1-60 in richtiger Reihenfolge aufzudecken, dabei darf keine Karte aufgedeckt bleiben. Bei einem Fehler muss das Team von neuem starten. Wir durften uns nicht im Raum des Geschehens unterhalten, sondern wir mussten jedes Mal in einen separaten Raum gehen, um Taktiken zu besprechen. Diese Aufgabe haben wir sehr solide gemeistert, was uns auch in der darauffolgenden Besprechung gesagt wurde. Nach dieser Übung gab es bereits Mittagessen. Nach dem Essen bewältigten wir noch eine letzte Aufgabe, bei der wir unter einem riesigen Springseil durchlaufen mussten, ohne vom Seil getroffen zu werden. Außerdem musste immer mindesten eine Person normal springen. Auch diese Übung ging schnell zu Ende. Wir machten noch schnell ein Klassenfoto und dann ging es auch schon wieder zurück in den Besprechungsraum. Dort wurde uns unser Zertifikat übergeben. Logischerweise mussten wir dann auch schon direkt zum Bus, der nach etwas mehr als 90 Minuten wieder in Jever ankam. Insgesamt lässt sich sagen, dass wir auf jeden Fall Spaß an der Fahrt hatten, obwohl uns einige Übungen an unsere Grenzen als Klasse führten. Vor allem die gemeinsamen Abende sind mir in Erinnerung geblieben, da sie simpel und lustig waren. Durch die Seminare und die gemeinsamen Abende glaube ich, dass unser Zusammenhalt als Klasse gestärkt wurde und wir uns alle etwas besser kennengelernt haben. Vor allem Personen, die sich vorher schon etwas kannten, verstehen sich jetzt noch besser. Ich würde den meisten empfehlen, so eine Fahrt zu machen, da vor allem der Ort mit seiner wundervollen Natur die Stimmung hebt und ein entspanntes Gefühl erzeugt.