Januar/Februar 2010 |
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Larissa Gatkowsky berichtet aus Indien |
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Bericht 1 |
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| Am 22.01.2010 bin ich gemeinsam mit einem weiteren deutschen Climate Champion (Caroline Reddemann) über Frankfurt nach Chennai geflogen. Mit dem Anschlussflug ging es dann nach einer Begrüßung der insgesamt 30 International Climate Champions aus allen Ländern der Erde in Richtung Coimbatore. Mit 17 Jahren bin ich die jüngste aus dem Team. Der älteste Teilnehmer ist bereits 28 Jahre alt. Mit dem Bus wurden wir dann zum Karl Kübel Institute gebracht um dort den Tag die Nacht zu verbringen. Auf dem Weg dorthin sind wir einmal quer durch die Städte gefahren. Es war zugleich beeindruckend als auch erschreckend wie nah arm und reich nebeneinander herleben. Beim Karl Kübel Institute angekommen sind wir weiter mit dem Bus in die Berge gefahren um dort symbolisch einen Lebensbaum zu pflanzen (Bild 1). Anschließend haben wir das Institute auf Forest Genetics and Tree Breeding besucht und uns Vorträge über deren Arbeit gegen den Klimawandel angehört. Zusätzlich besuchten wir auch noch das Forest Gass Museum, in dem die verschiedensten Waldtiere ausgestopft dargestellt wurden. Der Tag endete mit beinahe 2 Tagen ohne Schlaf und einem Briefing, dass uns für die folgenden Tage vorbereiten sollte. Auf dem Plan stehen neben einer Wochenarbeit in Gruppen über die verschiedensten Themen des Klimawandels auch eine Van Safari durch den Urwald Indiens, sowieso eine Sightseeing-Tour durch Neu-Delhi. | ||||||
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Bericht 2 |
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Die erste Woche des Climate Camps in Indien fand in den Nilgiris statt. Die Nilgiris sind ein Gebirgszug im Süden Indiens, die sich dadurch auszeichnen, dass sie viele verschiedene Facetten von besonderen Landschaftsarten vereinen, wie z.B. Grasland und Regenwald. In den 7 Tagen Camp in Tamil Nadu haben wir diese Landschaften vor allem dadurch kennengelernt, dass wir sie hinsichtlich des Klimawandels beurteilt haben. Wir haben uns zahlreiche Vorträge von verschiedenen Wissenschaftlern und Doktoren angehört und die Nilgiris zusätzlich auch hautnah erlebt. Neben dem Regenwald haben wir z.B. auch einen Nationalpark besucht und eine Safari gemacht, auf der wir Tiere wie Vögel, Rehe, Affen und Elefanten beobachtet haben. Ziel dieser Woche war es durch die Vorträge und Besuche der Landschaften und anschließende Gruppenarbeiten Präsentationen auszuarbeiten und diese am letzten Tag einem Publikum von Klimaexperten und Journalisten vorzutragen. Zusätzlich sollte eine allgemeine und eine speziell für die Nilgiris ausgearbeitete Deklaration verfasst werden, die unsere Erfahrungen und Forderungen an die Außenwelt beinhaltet. Ich habe in der gesamten ersten Woche in Indien viele neue Eindrücke sammeln können. Ich habe nicht nur inhaltlich sehr viel über dieses Gebiet gelernt, sondern auch menschlich viel mitnehmen können. Die Teilnehmer aus den 10 verschiedenen |
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| Gruppenbild | ||||||
Bericht 3 |
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