09.02.2018 | Jugend trainiert für Olympia: Zweiter Platz für die Marienstädter im Bezirksentscheid Autor: Admin

Am vergangenen Mittwoch, den 7. Februar war es endlich soweit: Zwei Mannschaften des Mariengymnasiums Jever fuhren zum Bezirksentscheid Weser Ems im Gerätturnen nach Engter/Bramsche.


Morgens früh um 6.30 Uhr traten die zehn Schülerinnen und Schüler mit dem begleitenden Lehrpersonal Frau Lemberg und Herrn Gebhardt die Reise an.
Zum geforderten Kampfrichtereinsatz waren die Oberstufenschülerin Lara Terhardt und Jevers Vereinstrainerin Jeanette Weigert mit dabei.


Der Bezirksentscheid bestand wie gewohnt aus einem Vormittags- und einem Nachmittagsdurchgang. In der Früh bestritten die fünf talentierten Nachwuchsturnerinnen und- turner Ena Hinz, Joosten Oltmanns, Piet Smit und Hendrik Schmidt das Wettkampfgeschehen. Alle turnten einen Pflichtwettkampf des Deutschen Turnerbundes (DTB) in der Leistungsstufe 4-Gerätebahnen. Die startende Mannschaft musste neben den Gerätebahnen zusätzlich im Tauklettern, Standweitsprung und Staffellauf ihr athletisches Können unter Beweis stellen. Und es gelang ihnen hervorragend. Am klassischen „Zittergerät“ - dem Schwebebalken - mussten sie leider Stürze verbuchen, konnten ihr Potential aber bei allen anderen geforderten Disziplinen abrufen und verpassten damit nur knapp den Sieg! Es gelang ihnen zum Schluss der „unglaublich große Sprung“ auf den zweiten Platz. Lehrer Kurt Gebhardt äußerte: „so ist Wettkampf. Wenn es an einem Gerät danebengeht, bedeutet dies noch lange nicht das Ende. Dann heißt es: Nerven bewahren.“ Auch die Einzelergebnisse dieser Mannschaft sind beeindruckend: Lara Mattausch erzielte die Höchstwertungen am Reck, Balken und Boden.


Der Erfolg der Marienstädter setzte sich am Nachmittag fort. In der Kürklasse 4 begaben sich 5 MG-Turnerinnen (Mara Bruhnken, Ylva Conerus, Pia Sommer, Liv Rosberg und Angelique Honing), in einem gut besetzten Konkurrentenfeld an den Start. In den Kürübungen zeigten sie eigens zusammengestellte Übungen an den Geräten Boden, Spannbarren, Schwebebalken und Sprung. Die Übungen müssen gefüllt werden mit gerätspezifischen Anforderungen in der Komposition sowie Elementen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.


Das Startgerät Balken verlief sicher und ohne Stürze. Mit Motivation gingen sie zuverlässig an die Folgegeräte. Angelique Honing verletzte sich dann beim Einturnen ihrer akrobatischen Reihe am Boden, sodass die Mannschaft fortan den Wettkampf mit einem Mannschaftsmitglied weniger bestreiten musste. Technisch sauber ausgeführte Sprünge ließen die Turnerinnen dennoch auf dem fünften Platz landen. Ein Ergebnis im Mittelfeld, mit dem die mitgliedsgeschwächte Mannschaft überhaupt nicht mehr gerechnet hatte.


Alle zogen ein positives Fazit unter diesen langen Wettkampftag und betonten, es sei eine tolle Gelegenheit gewesen, die sportliche Vielfalt der Schule aufzeigen und vertreten zu können.


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