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Jahrgang: 13
Fach: Erdkunde
Fachlehrer: Herr Michalik
Kursteilnehmer: Lena Chwalczyk; Joana Determann; Jannika Fischer; Sabrina Garmers; Nico Grässlin; Christine Haake; Nina Post; Sascha Rückbrodt; Hannah Schröder-Lanz;Alina Stallmann; Gesa Temmen
Bearbeitungszeitraum: 7. Januar' 09 bis 25. März' 09
Vorüberlegungen
Wir, der Erdkundekurs des 13. Jahrgangs, wollten das Freizeitverhalten der Oberstufenschüler des Mariengymnasiums untersuchen.
Zum Ziel machten wir uns, zu erfahren, wie die Schüler des Mariengymnasiums ihre Freizeit nutzen, ob sie eher die Zeit mit der Familie und Freunden, mit Sport oder sonstigen Hobbies verbringen.
Außerdem wollten wir wissen, was den Jugendlichen in und um Jever fehlt und wie man Jever attraktiver gestalten könnte.
Um diese Informationen erhalten zu können, überlegten wir uns, dass es am besten wäre, einen Fragebogen zu entwickeln und diesen an alle Schüler unserer Oberstufe zu verteilen.
Dabei trat das Problem auf, welche Klassen zur Oberstufe zählen:
Der Oberstufe gehören die 11. Klasse bis zur 13. Klasse an, da aber in Zukunft das Abitur nach 12 Jahren abgeschlossen ist, haben wir uns dazu entschlossen, den 10. Jahrgang mit in unser Projekt einzubeziehen.
Dies brachte nicht nur mehr auswertbare Fragebögen, sondern auch eine größere Vielfalt an Antworten, da Jugendliche aus der 10. Klasse eindeutig andere Hobbies haben als Jugendliche aus der 13.
Auch den Begriff Freizeit konnte man auf unterschiedliche Art und Weise definieren.
Um Klarheit für die Befragten zu schaffen, definierten wir den Begriff Freizeit und brachten diese Definition als Einleitung für den Fragebogen mit ein.
So erklärten wir den Begriff folgendermaßen: Freizeit ist frei verfügbare Zeit.
Schulzeit und Arbeitszeit (Nebenjobs), sowie Zeit für Schulaufgaben, zählen nicht zur Freizeit.
Die Schüler sollten nicht nur angeben, was sie in ihrer Freizeit machen, sondern auch, wo sie diese verbringen.
Damit der Begriff Umland ebenso klar für die Befragten war, haben wir überlegt, eine Karte zu dem Fragebogen hinzuzufügen, auf der die Schüler die Orte ihrer Freizeitaktivitäten markieren konnten.
Da das Freizeitverhalten vom Alter sowie vom Geschlecht abhängig ist, sollten diese Daten, inklusive Klassenstufe, mit angegeben werden, wobei der Fragebogen trotzdem anonym ausgefüllt werden konnte, da kein Name angegeben werden musste.
Die Unterschiede, die sich durch das stark schwankende Alter ergeben, das auch die Freizeitaktivitäten beeinflusst, konnten wir uns schon vor der Ausgabe des Fragebogens ausmalen.
Ältere Schüler haben zum Großteil Teil bereits einen Nebenjob, im Gegensatz zu den jüngeren Schülern, die aber evtl. auch Zuschüsse von ihren Eltern oder Verwandten bekommen könnten.
Da die Jugendliche ihr verdientes/zugestecktes Geld nicht immer restlos in ihre Freizeitaktivitäten investierten, wollten wir wissen, wie viel Geld jedem Jugendlichen im Monat ca. zur Verfügung steht, und wie viel er in seine jeweiligen Hobbies steckt.
Ein Problem bei der Definition der Menge der Freizeit kam auch bei der Überlegung auf, dass man in den Ferien wahrscheinlich mehr Freizeit pro Tag hat als während der Schulzeit, und am Wochenende ebenso.
Deswegen fragten wir die jeweiligen Stunden der Freizeit in der Woche, am Wochenende (Fr-So, da Freitag Nachmittag keine Hausaufgaben mehr gemacht werden müssen, und dieser Abend somit schon zum Wochenende gezählt werden kann) und in den Ferien.Somit überlegten wir uns, die den Schüler zur Verfügung stehende Freizeit zum Einen pro Woche, dann pro Wochenende und in den Ferien abzufragen.
Um viele verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu erhalten und die Auswertung trotzdem so einfach wie möglich zu halten, überlegten wir uns, den Schülern einige Antworten in Form einer Tabelle(der Übersicht wegen) zur Auswahl vorzugeben.
Gestaltung des Fragebogens
Definition "Oberstufenjahrgänge"
Nun standen wir vor der Frage, auf welchen Altersbereich wir uns bei unserer Umfrage konzentrieren würden. Es war klar, dass wir uns mit unseren Fragen an Schüler unserer Altersklasse, also die Oberstufe wenden würden, die nach unserer Definition auch den 10. beinhaltet. Schließlich wollten wir einen möglichst umfassenden Eindruck über das Freizeitverhalten der Oberstufenschüler erhalten. Insbesondere die Antworten der Schüler unter 16 Jahren, erschienen uns dabei sehr wichtig, da sie zu wesentlichen Unterschieden in dem Freizeitverhalten der Schüler verschiedener Jahrgangsstufen führen könnten. Alles in allem erhalten wir demnach aufgrund der Entscheidung, auch die 10. Klassen zu befragen, einen viel detailreicheren Überblick über das Freizeitverhalten der Oberstufenschüler des MG´s Jever.
Hintergrundinformationen zu den befragten Personen
Um zunächst etwas über die befragte Person selbst in Erfahrung zu bringen, begannen wir den Fragebogen mit der Frage nach dem Wohnort, dem Geschlecht, dem Schuljahrgang sowie dem Alter. Dies sind wichtige Hintergrundinformationen, die bei der Auswertung die verschiedenen Freizeitgestaltungen in Abhängigkeit vom Alter / Schuljahrgang / Geschlecht / Wohnort charakterisieren könnten. Wie bereits erwähnt, hat beispielsweise ein 19jähriger Junge andere Voraussetzungen seine Freizeit zu gestalten, als ein 15jähriges Mädchen. Und auch mit dem jeweiligen Wohnort können durchaus Differenzierungen in der Freizeitgestaltung einhergehen! Aufgrund der Lokalitäten könnte also vermutet werden, dass ein Schortenser öfter in die Disco geht als ein Wangerländer. Ob dies wirklich so ist, galt es durch die Umgrafe zu klären. Ebenso erhofften wir in Erfahrung bringen zu können, ob ein Jeveraner aufgrund des Jever Freibads und des Schortenser Hallenbads öfter schwimmen geht, als ein Wangerländer – dessen Weg zu jenen Lokalitäten viel weiter ist. Oder ob von diesen Jugendlichen stattdessen eher das Hallenbad Hooksiel genutzt wird.
Der Fragebogen beinhaltete also zunächst Fragen zu der gesamten Freizeit, die dem Befragten zur Verfügung steht, sowie zu dessen „Einkommen“ und Ausgaben insgesamt. Wir erhofften uns so eine Art Hintergrundwissen aufbauen zu können, welches sich auf die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Befragten ihre Freizeit zu gestalten stützt. Es war also wichtig, etwas über die vorhandene Freizeit des jeweiligen Befragten in Erfahrung zu bringen. Daher die Frage nach der Freizeit in Stunden pro Woche, pro Wochenende, sowie pro Ferientag. Um Missverständnissen bezüglich des Freitags und dessen Zugehörigkeit vorzubeugen schrieben wir „am Wochenende inclusive Freitag“. So versuchten wir gleichzeitig zu verdeutlichen, dass die Woche nur bis Donnerstag gezählt werden sollte.
Zusätzlich befragten wir die Schülerinnen und Schüler nach ihrer vorhandenen Geldmenge pro Monat, sei diese Summe durch Nebenverdienste, jobben oder Taschengeld / Extrazuschüsse entstanden. Daraufhin wollten wir erfahren, wie viel Geld davon für die Freizeitaktivitäten ausgegeben wird.
Auswahl der Freizeitaktivitäten
Des Weiteren galt es die Frage zu klären, wie der Fragebogen aufgebaut und gestaltet werden sollte. Der Bogen hatte kompakt und präzise, aber dennoch umfangreich und ausführlich sowie aussagekräftig zu sein. Wir sahen außerdem eine gewisse Überschaubarkeit des Fragebogens als sehr wichtig an.
Vor dem Hintergrund der Fragestellung, die unserer Umfrage zugrunde lag, hielten wir es für angebracht den Befragten aus einer Tabelle diverser Vorschlägen zur Freizeitgestaltung auswählen zu lassen. So sollte der Schüler sein jeweiligen Hobbys bzw. seine jeweiligen Beschäftigungen ankreuzen können. Bezüglich der Sportarten bestand die Liste letztlich unter anderem aus „Handball“, „Fußball“, „Basketball“ aber auch „Judo“ und „Karate“. Der Übersichtlichkeit halber fassten wir solch Begriffe unter dem Aspekt „Ballsportarten“ sowie „Kampfsportarten“ zusammen. Auch ließen wir „Tanzen“ und „Reiten“ als Oberbegriff. Repräsentativ für alle Arten von Feier- und Ausgehmöglichkeiten am Abend schrieben wir „Party/Disco“ auf, worunter demnach natürlich auch Bar oder „feiern bei Freunden Zuhaus“ fallen kann. Aufgrund des Vorhandenseins von Schwimmbädern in der Umgebung gaben wir den Punkt „Schwimmen“ vor. Ähnlich lässt sich der Punkt „Bowlen“ begründen. Hiermit wurden aber natürlich nicht alle möglichen Freizeitaktivitäten aufgezählt. Aktivitäten, die also unter keine der genannten Kategorien fallen, konnten unter der Rubrik „Sonstiges“ angegeben werden.
Außerdem waren wir daran interessiert zu erfahren, wie die Schüler ihre freie Zeit Zuhause gestalten. Hierzu schlugen wir folgende Punkte vor: „Zeit mit der Familie“, „Freunde treffen“, „Lesen“, „Computer“, „Fernsehen/DVD“ – Ob der Schüler seine Zeit zum Beispiel zum „Kochen / Backen“ oder „Chillen“ oder doch lieber zum „Shoppen“ nutzt, sollte mit dieser Umfrage geklärt werden. Natürlich durfte auch die Kategorie „Musik hören“ nicht fehlen. Im Anschluss boten wir die Kategorie „Musik machen“ an, zu der zum Beispiel das Singen und sowohl die Musikschule als auch das Spielen in einer Band gezählt werden sollte. Außerdem fassten wir Theater und Kino in einem Punkt zusammen.
Wir haben uns bemüht die Tabelle mit (wie erwartet) „häuslichen“ Kategorien, wie zum Beispiel „Zeit mit der Familie“ zu beginnen, und jenen Kategorien zu beenden, welche, wie zum Beispiel „Ballsportarten“, in der Regel nicht Zuhause ausgeführt werden.
Zuvor genannter Versuch sollte zum einen den Gedankengang für den Befragten erleichtern. Zum anderen erhofften wir uns dadurch eine übersichtlichere Auswertung.
Um zu erfahren, wie oft der Befragte jene Aktivität ausführt, ergänzten wir die Tabelle um die Spalte „jeden oder fast jeden Tag“ sowie um die Spalte „ein -/ mehrmals pro Woche“.
Dies erschien uns als eine angebrachte Differenzierung, um etwas über die Regelmäßigkeit der Ausübung einzelner Hobbys bzw. sonstiger Beschäftigungen zu erfahren. Wir vermieden absichtlich nur aus den Möglichkeiten „jeden Tag“ / „einmal die Woche“ auswählen zu können, da es sicherlich zu Verwirrungen geführt hätte. Wenn der Befragte zum Beispiel in der Regel Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag dem Hobby „Ballsportart“ nachgeht, kann er weder „jeden Tag“ noch „einmal die Woche ankreuzen“. Man könnte sich dennoch fragen, was in diesem Beispiel anzukreuzen wäre. Da 4 von 7 Tagen in der Woche aber schließlich mehr als die Hälfte der Woche sind, läge es näher das Kreuz bei „jeden oder fast jeden Tag“ zu setzen.
Der Übersichtlichkeit halber, die ein schnelleres Ausfüllen sowie Auswerten ermöglichen, fügten wir die Spalte „selbstgetragene Kosten pro Monat“ dazu. Diese teilten wir in 10-25€, 25-49€, 50-100€ sowie mehr als 100€ ein.
Die Frage „Vereinsmitglied? Ja / Nein“ beendet die Tabelle. Dies aus dem Grund, da es nicht für jede vorgeschlagene Kategorie möglich ist, einem realistischen Verein anzugehören. Die Frage betrifft also nicht jede Aktivität / jedes Hobby bzw. wird schon durch die Kategorie selbst beantwortet, sodass diese Spalte inmitten der anderen eher stören würde.
Um zu erfahren, was die Befragten in Jever und Umland an Freizeitaktivitäten vermissen bzw wie Jever und dessen Umland aus ihrer Sicht attraktiver gestaltet werden könnte, gaben wir den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ihre Vorschläge zusätzlich zu erwähnen.
Kennzeichnung der zu den jeweiligen Freizeitaktivität zugehörigen Orte
Zur Beantwortung der Fragestellung war es außerdem von großer Bedeutung, zu erfahren, wo die Befragten ihre Aktivitäten ausführen, bzw. wie weit dieser Ort von ihrem Zuhause entfernt liegt. Zudem erhofften wir uns so, etwas über das Freizeitangebot in Jever sowie dessen Umland zu erfahren. In welchen Gegenden gibt es die Möglichkeit, welche Aktivität auszuführen, und vor allem – wird dies angenommen? Um diese Fragen beantworten zu können, mussten die Befragten also erkenntlich machen können, wo sie die jeweiligen Aktivitäten in der Regel ausführen.
Wir nummerierten die Kategorien von oben bis unten und von 1 bis 22 (so viele Kategorien gab es) durch. Diese Nummern müssten dann auf einer zusätzlich zur Verfügung gestellten Karte von Jever und dessen Umland dort eingetragen werde, wo die jeweilige Aktivität ausgeführt wird. Geht man so zum Beispiel zum „Shoppen gehen“ (Nummer 14) nach Wilhelmshaven, trägt man in die Karte bei „Wilhelmshaven“ eine „14“ ein. Der Übersichtlichkeit halber schlugen wir den Befragten außerdem vor, die Zahlen in verschiedenen Farben einzutragen. In diesem Fall müsste allerdings zur Verständlichkeit auch die dazugehörige Zahl in der Tabelle in dieser Farbe markiert werden.
Wir begaben uns also auf die Suche nach einer geeigneten Karte, auf der so ziemlich alle wichtigen Orte als Anhaltspunkte verzeichnet waren. Sie sollte dennoch auf Hauptverkehrsstraßen beschränkt sein, um nicht zu nübersichtlich zu werden. Wir entschieden uns dafür, eine Karte, die unter niedersachsen-karte.de gefunden wurde, mit Photoshop zu bearbeiten, und mit auf den Fragebogen zu drucken.
Außer dem Standpunkt Jever zeigt die Karte Orte wie „Cleverns“, „Sillenstede“, „Schortens“, „Wilhelmshaven“, „Tettens“, „Hooksiel“ an. Diese Orte schienen uns als Hauptanlaufstellen der Umgebung und repräentativ für umliegende Dörfer.
Attraktivität des Fragebogens
Die Frage nach Verbesserungsvorschlägen für das Freizeitangebot in Jever schien sehr passend, um an die Kreativität der MG-ler / -innen zu appellieren, und ihren Vorschlägen Aufmerksamkeit zu schenken. Gleichzeitig gab sie uns einen umfangreichen Überblick über die Wünsche und Bedürfnisse der Befragten.
Der Übersichtlichkeit halber druckten den Fragebogen auf einer DinA3 Seite. Dies bot, aufgrund zusätzlicher Überschaubarkeit, sowohl für die Befragten bei dem Ausfüllen, als auch für uns bei der Auswertung, Vorteile.
Verständnisunterschiede bei den Befragten
Leider mussten wir bei der Auswertung der Fragebögen feststellen, dass wir nur 333 von über 500 Fragebögen zurückbekommen haben. Von diesen konnten wir lediglich 2/3 auswerten, da die Bögen zum einen von uns nicht ausreichend gut konzipiert und zum anderen von einigen Befragten lückenhaft oder mit unsinnigem Inhalt ausgefüllt wurden. So gab es einige nicht ganz ernst zu nehmende Fragebögen, in denen beispielsweise jemand unter Wohnort „Mittelerde“ eingetragen hat oder sich einen Scherz erlaubte indem er nur alberne oder provozierende Antworten auf die Fragen gab. Diese Fragenbögen haben uns zwar erheitert, aber selbstverständlich konnten diese nicht mit in die Auswertung einfließen.
Ein relativ großer Anteil der Befragten hat leider elementare Fragen, wie die nach Wohnort, Geschlecht und Alter, die für die Auswertung von großer Bedeutung sind, nicht berücksichtigt. Ein anderes Kriterium für den Ausschluss aus der Wertung war die ungenaue bzw. fehlende Kennzeichnung der Freizeitaktivitäten in der beigefügten Karte von Jever und Umland. Zudem wurde von vielen der Begriff „Freizeit“ nicht richtig definiert. Beispielsweise wurde „Schlafen“ häufig mit zur frei verfügbaren Zeit gezählt, was die Auswertung der frei verfügbaren Stunden am Tag für Freizeitbeschäftigungen insgesamt verfälschte. Des Weiteren war die Frage zur Freizeit während der Ferien nur schwierig auszuwerten, da man davon ausgehen kann, dass diese Zeit ausschließlich für Freizeitaktivitäten genutzt wird. Folglich haben wir diese Frage in der Auswertung nicht weiter berücksichtigt.
Im Nachhinein haben wir außerdem Schwierigkeiten bei der Bearbeitung der Tabelle festgestellt: Erstens korrespondierten einige vorgegebene Freizeitaktivitäten mit der vorgegebenen Häufigkeit. Beispielsweise gab es für die Kategorie „Shoppen“ oder „Kino/Theater“ nur die Möglichkeit zwischen „Jeden oder fast jeden Tag“ und „Ein-/mehrmals pro Woche“ zu wählen. Diese Angaben waren jedoch unrealistisch. Hinzu kommt noch in der Tabelle die Frage nach den selbst getragenen Kosten für die jeweiligen Aktivitäten im Monat. Auch diese Kategorie haben wir herausgenommen, da wir festgestellt haben, dass man nicht für jede Freizeitbeschäftigung Geld ausgibt (z.B. bei „Zeit mit der Familie“, „Chillen“ oder „Lesen“). Man hätte die Tabelle vermutlich besser in zwei teilen sollen. Eine Tabelle mit Freizeitaktivitäten, bei denen Kosten entstehen und eine ohne.
Mögliche Programme zur Auswertung Für die Auswertung standen uns drei Programme zur Auswahl, Excel, SPSS und die handschriftliche Version. Gegen die handschriftliche Auswertung haben wir uns schnell entschieden, denn diese wäre viel zu aufwendig und mit vielen verschiedenen Tabellen auch sehr unübersichtlich. Das Programm SPSS erschien für die Auswertung ideal, aber seine Anwendung ist sehr komplex und somit ist dieses Programm ebenfalls weggefallen. Wir haben uns für das Pogramm Excel entschieden, da die Handhabung einfach und das Programm für jeden zugänglich ist.
Zielsetzung
Unser Ziel zu Beginn der Umfrage war es zunächst das Freizeitverhalten der Oberstufenschüler des Mariengymnasiums näher zu untersuchen und anschließend Vorschläge zur Aufwertung der Stadt Jever zu entwerfen.
Auf Grund einiger zuvor erläuterten Schwierigkeiten war dies jedoch nicht mehr vollständig möglich und Teile der Untersuchungen wie zum Beispiel die Untersuchung der Eigenausgaben bei diversen Freizeitaktivitäten musste vernachlässigt werden.
Wir haben es jedoch geschafft die verwertbaren Fragebogenergebnisse so in einer Excel Tabelle aufzuführen, dass wir ein Großteil der Daten werden auswerten können.
Die weitere Aufgabe besteht nun darin, diese Ergebnisse grafisch aufzuführen und auszuwerten, wobei wir uns zunächst auf Grund der Zeitknappheit auf die wichtigsten Aspekte beschränken werden.
Daher können wir uns wahrscheinlich nicht mehr damit beschäftigen, in wie weit die geäußerten Wünsche (s. abschließende Frage auf dem Fragebogen) zur Aufwertung Jevers realisierbar sind.
Durchaus auswertbar ist allerdings welche Freizeitaktivitäten bei den Jugendlichen besonders beliebt sind und in welchem Umfeld sie diese wahrnehmen. Außerdem können wir mit Hilfe der Excel Tabelle auswerten wie viel Freizeit und Geld den Jugendlichen zur Verfügung steht und welche Entfernungen sie zur Ausübung ihrer Freizeitaktivitäten zurücklegen müssen.
Da wir bei der Auswertung berücksichtigen müssen, dass ein Großteil der Bögen nicht verwertbar war, wäre ein weiterer Schritt zu untersuchen, ob uns die Antworten einer Gruppe (z.B. 10 Klässler) in besonderem Außmaß fehlen und inwiefern wir dies kenntlich machen wollen.
Auch sollten wir uns selbstkritisch reflektieren und Verbesserungsvorschläge für zukünftige Unfragen sammeln bzw. aufführen, was wir in einer schriftlichen Reflexion unserer Arbeit bereits getan haben. |
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